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UEFA Women's EURO 2025

Here to stay – die Legacy zur UEFA Women's EURO

Beitragsinformationen

Veröffentlicht
30.5.2024
von
Sandra Plaza
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Der SFV stellte Ende Mai seine Legacy-Projekte vor, um den Fussball für Mädchen und Frauen auf allen Stufen zu fördern.

Ende Mai stellte der Schweizerische Fussballverband (SFV) im Kongresszentrum in Biel das Vermächtnis-Projekt zur nachhaltigen Förderung und Stärkung des Frauenfussballs in der Schweiz vor.

«Here to stay» lautet der Leitsatz. «Studien vergangener Turniere von Frauen zeigen, dass die Ausrichtung eines Grossturniers wie die Women's EURO die Entwicklung des Fussballs in den Gastgeberländern um fast 10 Jahre vorantreibt. Wir möchten mit unserem Legacy-Programm bereit sein, um den Schwung der UEFA Women's EURO nutzen zu können.»

«Grossturniere treiben die Entwicklung des Frauenfussballs in den Gastgeberländern um fast 10 Jahre voran. Wir wollen bereit sein, um den Schwung der UEFA Women's EURO nutzen zu können.»

Marion Daube, Direktorin Frauenfussballbeim SFV
Marion Daube möchte den Schwung der Women's EURO 2025 nutzen, um Frauenfussball zu pushen

Ambitionierte Ziele im Breitenfussball

Damit der Fussball für alle zugänglich wird, werden neben einer besseren Infrastruktur gezielt Mädchen und Frauen gefördert. Der SFV hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2027 die Zahl der fussballspielenden Mädchen und Frauen in der Schweiz von 40'000 auf 80’000 zu verdoppeln. Ebenfalls verdoppelt werden soll die Zahl der Frauen, die als Trainerinnen oder Schiedsrichterinnen tätig sind (von 2500 auf 5000).

Elitefussball: Förderung #NextGenHERation

Auf Stufe Elitefussball steht die Förderung der #NextGenHERation junger Spitzensportlerinnen und die Stärkung der AXA Women’s Super League (AWSL) im Fokus. Mindestens verdoppelt werden soll das Publikum der AWSL.

Auch Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene sind wichtig, um die Vertretung der Frauen im Fussball zu verbessern und Kapazitäten für neue weibliche Führungskräfte aufzubauen. Deshalb soll die Zahl der Frauen in Entscheidungspositionen in der Fussballlandschaft mindestens verdoppelt werden. Als Entwicklungsmassnahmen sind Rhetorik- und Medientrainings für weibliche Führungspersonen und strukturelle Best Practices zur Schaffung von Stellen für weibliche Führungskräfte sowie im Rahmen der Women's EURO 2025 die Ausbildung von Stadionspeakerinnen geplant.   

Weitere Infos hier.

 

Aus dem blog

Mit einer Reihe von Massnahmen will der Kanton Aargau den Frauenfussball fördern.

UEFA Women's EURO 2025

Ausbildung

#weuro2025: Legacy Projekt im Aargau

Obwohl der Kanton Aargau nicht zu den Austragungsorten der Women's EURO 2025 gehört, soll die Aufmerksamkeit, welche der Anlass auf sich zieht, genutzt werden, um den Frauensport im Aargau zu stärken. Das Legacy Projekt des Kantons Aargau wird von der Sektion Sport in Zusammenarbeit mit dem Aargauer Fussballverband (AFV) und dem Dachverband der Aargauer Sportverbände IG Sport Aargau durchgeführt.

Zu den Zielen gehören die Erhöhung des Frauenanteils in verschiedenen Rollen (Spielerinnen, Trainerinnen, Funktionärinnen usw.) und die Optimierung von Sportanlagen durch Erweiterungen, Sanierungen und innovative Nutzungsansätze.

Ein Pilotprojekt ist beispielsweise der Einsatz mobiler Kunstrasenplätze in zwei Gemeinden als zusätzliche Trainingsplätze. Auch Kurse für J+S Leiterinnen, Trainerinnen sowie Schiedsrichterinnen zur Verbesserung der Betreuungsqualität und des Führungspotenzials von Frauen im Sport sind geplant. Die Entwicklung und Bekanntmachung von innovativen Lösungen soll aufzeigen, dass saisonale Sportanlagen wie Schwimmbäder oder Beachvolleyballfelder ganzjährig genutzt werden können. Auch die Zwischennutzung von Brachflächen, Nichtsportanlagen oder ehemaligen Fabrikanlagen als temporäre Sportstätten wird in speziellen Kursen thematisiert. Diese Massnahmen zielen darauf ab, die Sportinfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Zugang zu Sportmöglichkeiten, insbesondere für Frauen, deutlich zu erweitern.

Vorbilder schaffen und Sichtbarkeit erhöhen

Um die Leistungen und das Engagement von Mädchen und Frauen im Sport zu würdigen, werden ergänzend zu den Umsetzungsmassnahmen Veranstaltungen und Informationsanlässe speziell für diese Zielgruppe organisiert. «Diese Plattformen bieten nicht nur Raum für die Würdigung herausragender sportlicher Erfolge, sondern tragen auch dazu bei, Vorbilder zu schaffen und die Sichtbarkeit von Frauen im Sport weiter zu erhöhen. Die Kombination dieser Massnahmen soll langfristig die Teilnahme von Frauen im Sport nachhaltig fördern», so Christian Koch, Leiter Sektion Sport des Departements Bildung, Kultur und Sport.

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